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Sindringen

Geschichtliches zu Sindringen

Auch Sindringen wurde erstmals im Jahre 1037 im Öhringer Stiftungsbrief urkundlich erwähnt. Bischof Gebhard von Würzburg verwandelte die Pfarrkirche zu Öhringen in ein Chorherrenstift und stattete es mit vielen Gütern aus. Darunter befanden sich auch Weinberge und Äcker in Sindringen. Vermutlich ist Sindringen jedoch einiges älter. Funde bezeugen, dass schon lange vor Beginn der Zeitrechnung Menschen in unserer Gegend gelebt haben.

Kelten, Römer, Alemannen und Franken haben Spuren hinterlassen. An Sindringen vorbei zogen die Römer hier ihren Grenzwall, den Limes, der von Öhringen ins Jagsttal führt. Sindringen war ein Art Vorkastell. Die Spuren des Limes erkennt man in einer von den Römern gebauten Furt am Kocher und an Funden in den Wäldern. Fundamente eines römischen Wachturmes sind oberhalb der Einmündung der Salltalstraße in die Kochertalstraße zu sehen.

In einer Urkunde von 1322 wird Sindringen zum erstenmal Stadt genannt. Ab 1328 war Sindringen ohne Unterbrechung rund 500 Jahre lang im Besitz der Herren von Hohenlohe. In der Urkunde vom 7.1.1328 wird auch erstmals eine "Feste Sindringen" erwähnt. Das älteste Gebäude in Sindringen dürfte jedoch die um 1100 errichtete Heilig-Kreuz-Kirche sein. Die schlimmste Zeit erlebte das Städtchen wohl während des dreißigjährigen Krieges. Neben Kriegshandlungen und Plünderungen wütete vor allem die Pest. Über 800 Menschen sind Opfer des schwarzen Todes geworden. Im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts wurde der Name Sindringen weit über die Grenzen des Hohenloher Landes hinaus bekannt. Der "Sindringer Kalenderstreit" erregte damals Aufsehen in ganz Deutschland. Der Kaiser und der König von Preußen mußten sich mit ihm befassen.

Idyllisches Städtchen

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Etwa 8 Kilometer kocherabwärts von Forchtenberg liegt das idyllische Sindringen in wunderbarer Tallage am Kocher. Das alte kleine Städtchen beeindruckt den Besucher zuerst mit einer wunderschönen Kocherkulisse mit Wehr, der Stadtmühle und der vollständig erhaltenen Stadtmauer.Die nächsten Blicke zielen auf die Heilig-Kreuz-Kirche und das alles überragende Schloss.

Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt stößt man immer wieder auf Gebäude, die bezeugen, dass Sindringen auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Und Sindringen entfaltet einen ganz besonderen Zauber. So ist es auch kein Wunder, dass Sindringen bereits mehrfach Preisträger beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde, zuletzt im Jahr 2003 mit einer Silbermedaille.

In der jüngsten Vergangenheit erlebte Sindringen mit der neuen Sportanlage und der wunderschönen Limeshalle eine große kulturelle Aufwertung. Die örtlichen Vereine sind sehr aktiv und stellen ihre Leistungsfähigkeit ganz besonders mit dem alljährlichen Sindringer Töpfermarkt unter Beweis. Dieser Töpfermarkt lockt jährlich mehr als 10.000 Besucher aus Nah und Fern an. Das vor wenigen Jahren entstandene Gewerbegebiet "Kirschenwasen" hat zahlreiche Firmen angelockt und vielen Arbeitnehmern einen sicheren Arbeitsplatz verschafft.

Kein Stadtteil von Forchtenberg kann über einen so starken Bevölkerungszuwachs wie Sindringen zurückblicken. In dreissig Jahren hat sich die Einwohnerzahl durch das Neubaugebiet "Bühl" in herrlicher Südhanglage fast verdoppelt. Heute leben mehr als 900 Bürger in Sindringen. Aber auch die Umgebung von Sindringen ist für Radfahrer und Wanderer sehr interessant. Zahlreiche Wanderwege erlauben interessante Ausblicke in Wald, Flur und ins Kochertal. Sindringen - das Musterbeispiel eines alten Städtchens mit Dorfcharakter.

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